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Beschreibungen Sport: Motor und Impulssystem für Emanzipation und Diskriminierung (Wiener Vorlesungen 154) Download
Sport ist ein sozialer Mikrokosmos, ein Abbild der Gesellschaft und ihrer Geschichte. Der amerikanische Politikwissenschaftler Andrei S. Markovits durchmisst das weite Feld des Sports in seinen wichtigsten historischen und soziologischen Dimensionen und verpackt in seinem Diskurs spannende bis provokante Einsichten.
Zunächst liefert er einen Abriss über die Entstehung des modernen Sports und erklärt stichhaltig, warum dieser in den beiden frühesten liberalen Demokratien des Westens, Großbritannien und den USA, seinen Ausgang genommen hat. Es waren besondere strukturelle Faktoren, soziale Konstellationen und kulturelle Elemente jener Gesellschaften, die dieser Entwicklung Vorschub geleistet haben. Weiters präsentiert Markovits sein Konzept der »hegemonialen Sportkulturen« und skizziert die vielfältigen Wechselbeziehungen des Sports mit den gegenwärtig wichtigsten Kollektivbegriffen in den Sozialwissenschaften - Klasse, Gender und Ethnie. Markovits legt die gleichsam schizophrene Dynamik des Sports frei, der nicht nur integrativ und emanzipatorisch wirkt, sondern auch gesellschaftliche Konflikte manifestiert beziehungsweise neue Keile durch soziale Gefüge treiben kann.Sport ist ein sozialer Mikrokosmos, ein Abbild der Gesellschaft und ihrer Geschichte. Der amerikanische Politikwissenschaftler Andrei S. Markovits durchmisst das weite Feld des Sports in seinen wichtigsten historischen und soziologischen Dimensionen und verpackt in seinem Diskurs spannende bis provokante Einsichten.
Zunächst liefert er einen Abriss über die Entstehung des modernen Sports und erklärt stichhaltig, warum dieser in den beiden frühesten liberalen Demokratien des Westens, Großbritannien und den USA, seinen Ausgang genommen hat. Es waren besondere strukturelle Faktoren, soziale Konstellationen und kulturelle Elemente jener Gesellschaften, die dieser Entwicklung Vorschub geleistet haben. Weiters präsentiert Markovits sein Konzept der »hegemonialen Sportkulturen« und skizziert die vielfältigen Wechselbeziehungen des Sports mit den gegenwärtig wichtigsten Kollektivbegriffen in den Sozialwissenschaften - Klasse, Gender und Ethnie. Markovits legt die gleichsam schizophrene Dynamik des Sports frei, der nicht nur integrativ und emanzipatorisch wirkt, sondern auch gesellschaftliche Konflikte manifestiert beziehungsweise neue Keile durch soziale Gefüge treiben kann.