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Beschreibungen Ozzy Osbourne – Talking kostenlos
159 S., gr.8°, KartoniertWenn jemals all das, vor dem uns Eltern immer schon warnen wollten, in einer Person verkörpert wurde, dann wohl nur im Teufel -- oder in Ozzy Osbourne. Für manche Eltern aber bestand da ohnehin kein Unterschied: Ozzy war Satan, denn als Lead-Mann der 1967 in Birmingham gegründeten englischen Rock-Gruppe Black Sabbath verwandelte die Heavy-Metal-Legende, die bezeichnenderweise als Schlachter begonnen hatte, das Böse in Klang. Zwei Jahre lang nahm Ozzy Acid statt Müsli zum Frühstück ein und bekannte sich auch noch dazu. Und: Konnte man, wenn man die Lieder der Gruppe rückwärts spielte, nicht deutlich die Aufforderung zu Mord und Vergewaltigung vernehmen?
So hell es auch war in der Hölle, bisher lag Ozzys Leben immer etwas im Dunkeln. Dies änderte sich erst, als der König der Unterwelt sein irdisches Paradies im noblen Villenviertel von Beverly Hills für das Fernsehen öffnete und sein chaotisches Privatleben mit Ehefrau Sharon vor den gleißenden Scheinwerferaugen der MTV-Gemeinde als Doku-Soap ausbreitete. The Osbournes war das Publikumsträchtigste, was der Sender der Kinder oben erwähnter Eltern bislang zu bieten hatte.
Jetzt legt Harry Shaw kräftig nach. Ozzy Osbourne. Talking versammelt 500 Äußerungen des Altrockers aus mehreren Jahrzehnten, die sich zur Biografie zusammenfügen. Neben Beiträgen zu seinen Anfängen als Klassenclown oder zur höllischen Zeit bei Black Sabbath (Groupies!) findet sich hier Beschaulich-Philosophisches über das Älterwerden oder Tipps zur Kindererziehung. Für Fans ein unbedingtes Muss -- oder für Eltern, die angesichts von Marilyn Manson und Co. noch einmal nachlesen wollen, wovor sie die Großeltern ihrer Kinder eigentlich damals überhaupt gewarnt haben. --Thomas Köster